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Menschen mit geistiger Behinderung

Was macht unsere Gesellschaft reich? Ist es die wirtschaftliche Macht, die politische Sicherheit, der dauerhafte Frieden oder das kulturelle Schaffen. Es ist sicher von jedem etwas und doch nicht alles. Eine Gesellschaft ist reich, wenn alle Menschen in allen Lebensbereichen an ihrer Entwicklung und ihrem Wohl arbeiten. Die Wörter „Alle Menschen“ weisen den Weg hin zum Inklusionsgedanken:

„Jeder Mensch erhält die Möglichkeit, sich vollständig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.“ (Zitat Aktion Mensch)

Darum geht es in den Einrichtungen der Behindertenhilfe der AWO: Die Verwirklichung des Inklusionsgedankens und die Ermöglichung eines größtmöglichen Maßes an Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft.

Die Angebote/Einrichtungen, die sich vorrangig an Menschen mit geistigen Behinderungen richten, sind in dieser Hinsicht umfangreich und vielfältig aufgestellt.

Die beiden Wohnstätten (Engelswiese und Süggelaue) bilden das stationäre Rückgrat des Ganzen und sind gedacht für Betreute, die einen hohen Unterstützungsbedarf beanspruchen. Die beiden Wohngruppen (AWG Lippeaue und Betreute Wohngruppe Lünen-Süd) bringen einen größeren Schritt Selbstständigkeit für diejenigen Menschen mit sich, die ohne die Sicherheit in der Gruppe noch nicht zurechtkommen. Die Wohngruppen qualifizieren Menschen für das Leben in der eigenen Wohnung. Dort angekommen, werden die Betreuten vom ambulant betreuten Wohnen unterstützt, sodass ein eigenständiges Leben in der eigenen Wohnung möglich macht und somit dem Nutzer/der Nutzerin ein größtmögliches Maß an Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sichert.

Die beiden Tagesstrukturen in der Süggelaue und in der Engelswiese richten sich mit ihren Angeboten an Menschen, die nicht mehr in eine Werkstatt für Behinderte gehen. Sie bieten einen geordneten Tagesablauf mit viel Spaß, aber auch Förderung und schönen Freizeitaktivitäten.

Aussenwohngruppe Engelswiese
Marie-Juchacz-Str. 1
44536 Lünen

Tel. 02306/30670-25 und -26

Violetta Padak (Leitung)
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Die Außenwohngruppe im Zentrum Lippeaue in Lünen bietet 6 Menschen mit geistiger Behinderung Wohnraum in einer Wohngemeinschaft. Hier können sich Menschen auf ein Leben in der eigenen Wohnung vorbereiten. Eine Außenwohngruppe hat deutlich weniger Betreuungszeiten als eine Wohnstätte. Die Bewohner sind in der Nacht allein und starten auch allein in ihre Tagesstruktur. Am Wochenende werden die Bewohner in den Mittagsstunden betreut. Es wird gemeinsam gekocht oder nach Absprache finden auch Restaurantbesuche statt.

Um den Übergang zwischen Elternhaus oder Wohnstätte und einem selbstbestimmten Leben schonend zu gestalten unterstützen wir in allen Alltagsbereichen. Die Außenwohngruppe erfüllt keinen Erziehungsauftrag sondern fördert nach individuell erarbeiteten Förderplänen, die von den Betreuten unter Assistenz ihrer Bezugsbetreuer erarbeitet werden.

Alle Bewohner haben ein eigenes Zimmer und auch eigene Schlüssel für alle Türen der Außenwohngruppe. Die Bewohner haben ein Mitbestimmungsrecht bei allen wichtigen Entscheidungen, die ihre Einrichtung angeht.
Die beiden Wohngruppen AWG (stat.) und WG im ABW sind unterschiedlich strukturiert.

 

Die AWG fördert die Selbstständigkeit und ist für Menschen, die ohne die Sicherheit einer Gruppe noch nicht zurechtkommen und deshalb zeitintensiver betreut werden.

Sie qualifiziert die Menschen für das Leben in einer eigenen Wohnung. Dieser anschließende neue Lebensabschnitt wird vom ABW begleitet, so dass ein autonomes und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden möglich wird.

Ambulant Betreutes
Wohnen für Menschen mit
geistigen Behinderungen
Am Christinentor 1
44532 Lünen

Tel. 02306/3046702
Fax 02306/3046703

Mobil 0162/6391533

Sigrid Bäumer (Leitung)
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Das Ambulant betreute Wohnen (ABW) der Arbeiterwohlfahrt bietet Menschen mit Beeinträchtigungen Unterstützungs- und Assistenzleistungen sowie umfassende Beratung an. Das ABW ist eine individuelle Form der Begleitung und Unterstützung für Menschen mit körperlicher, geistiger und/oder Sinnesbeeinträchtigung.

Ziel ist es, diesen Menschen in ihrer eigenen Wohnung oder in einer selbstgewählten Wohngemeinschaft ein möglichst eigenständiges und selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Menschen in der WG im ABW haben diese Erfahrungen schon gelebt und sich bewusst zu einer "lockeren" WG zusammengeschlossen, um Vereinsamungstendenzen zu vermeiden und sich auf freiwilliger Basis zu helfen. Die WG ist für alle Bewerber offen.

Wir sind eine Einrichtung der AWO Beratungs- und Betreuungsdienste, Netzwerk Behindertenhilfe und für den Kreis Unna zuständig.

Das Team besteht aus ausgebildeten Fachkräften in den Bereichen Sozialpädagogik und Behindertenarbeit. Die Betreuer und Betreuerinnen begleiten und beraten ganz individuell nach den Bedürfnissen der einzelnen Klienten.

Tagesstruktur Süggelaue
und Engelswiese
Süggelstraße 49
44532 Lünen

Tel. 02306/30602413

Tatjana Gronemeyer (Ansprechpartnerin)
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Dem Alltag einen Sinn geben DSCI0163

Die Tagesstruktur ist eine Einrichtung der Eingliederungshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung, die nicht mehr am Berufsleben teilnehmen. Somit sind die Besucher/innen der Tagesstruktur in der Regel verrentet. Sie verbringen wochentäglich ihre Freizeit von 9:00 Uhr -15:00 Uhr in unserer Einrichtung und bekommen Frühstück und ein warmes Mittagessen. Da es sich dann um Freizeit handelt, soll der Besuch der Tagesstruktur vor allem Spaß machen. Natürlich setzen wir Angebote in den Vordergrund, die helfen, dass die Fähigkeiten der Besucher/innen bestehen bleiben z. B. Gedächtnistraining, Einkaufen, Zubereitung von Mahlzeiten und Spaziergänge.

Mit qualifiziertem Fachpersonal und viel Freude, Herz und Engagement bauen wir unter den Teilnehmern behutsam soziale Kontakte auf, helfen bei kleinen und großen Problemen, und vermitteln gegebenenfalls auch an andere Beratungs- und Betreuungsdienste der AWO.

Die Tagesstruktur Süggelaue startete 2010 mit 6 Besucherer/innen und ist mittlerweile auf 15 Besucher/innen gewachsen, die mit großer Freude dem Alltag einen Sinn geben. Die Tagesstruktur Engelswiese startete im Oktober 2012 mit 4 Besucher/innen mittlerweile sind es 8 Besucher/innen.

Neben den alltäglichen Angeboten, gibt es von tollen – außergewöhnlichen – Highlights zu berichten. Da ist zum einen unsere viertägige Bildungsfahrt in den Centerparc in Venlo/Holland zu erwähnen, die bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Auch Tagesausflüge z.B. ins Phantasialand, Haltern am See mit Bootsfahrt, Dortmunder Weihnachtsmarkt sowie Shopping in der Fußgängerzone und auswärts Mittagessen in einem Restaurant, wurden mit viel Begeisterung angenommen.

Mit großer Freude haben wir bei der Aufnahme eines Musikvideos in Dortmund von AKTION MENSCH teilgenommen.
Seit Mai 2013 bewirtschaften wir ein gemeinsames Gemüsebeet in einem Gartenverein. Das dort geerntete Obst und Gemüse wird frisch in der Tagesstruktur zubereitet und verzehrt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten sie gern.

Wohnstätte Süggelaue
Süggelstraße 49
44532 Lünen

Tel. 02306-3060240
Fax 02306/30602422

Stefan Ehrenheim (Leitung)
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Das Angebot der Wohnstätte Süggelaue richtet sich an erwachsene Wohnstätte Süggelaue Menschen mit einer geistiger Behinderung im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB XII), deren individueller Hilfebedarf  Betreuung im Rahmen einer stationären Wohnform erfordert.
Die Einrichtung bietet:
  • 24 Einzelzimmer verteilt auf 3 Gruppen
  • 3 großzügige Wohnküchen.
  • Eine Terrasse mit Gartenanlage.
  • Eine große Dachterrasse.
  • Zentrumnahes Wohnen mit guter Anbindung an den ÖPNV.
  • Angegliederte Tagesstruktur (LT 24).
  • Freizeitangebote (z.B. DLRG Schwimmkurs, Therapeutisches Reiten, Besuch von Disco-  und Theaterveranstaltungen)
  • Individuelle Ferienfreizeiten.
  • Veranstaltung von saisonalen Festen (z.B. Karneval, Halloween, Weihnachten)

Ziel der  Einrichtung ist es unseren Bewohnern eine größtmögliche Autonomie in allen Bereichen des täglichen Lebens zu ermöglichen. Die Hilfeplanung erfolgt individuell nach den jeweiligen Fähigkeiten, Bedürfnissen und Wünschen des jeweiligen Bewohners.
Hierzu gehören unter anderem:

  • Unterstützung der persönlichen Lebensgestaltung.
  • Unterstützung / Übernahme der individuellen Basisversorgung.
  • Unterstützung bei der Gestaltung des eigenen Wohnraums.
  • Planung und Durchführung von Freizeitangeboten / Urlaubsreisen.
  • Hilfestellung in Konflikt- und Krisensituationen.
  • Förderung der Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben.

Wohnstätte Engelswiese
Engelswiese 8
44534 Lünen

Tel. 02306/755255
Fax 02306/755253
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Norbert Piening (Leitung)
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Engelswiese 2Die Wohnstätte Engelswiese bietet unterstütztes Wohnen für Menschen mit geistigen Behinderungen, deren Hilfebedarf Betreuung im Rahmen einer stationären Einrichtung erfordert. Ziel der Einrichtung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern so viel Selbständigkeit wie möglich zu bieten. Dem Ziel dient auch die sehr zentrale Lage in Lünen am Busbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zur Fußgängerzone.

Die Wohnstätte verfügt trotz dieser zentrumsnahen Lage über eine großzügige Terrasse mit Gartenanlage. Sie bietet Platz für 30 Bewohnerinnen und Bewohner in drei Wohngruppen, die jeweils eigene Wohnküchen haben. Zusätzlich hat die Wohnstätte eine angegliederte „Tagesstruktur“, das ist ein Freizeit- und Betreuungsangebot für diejenigen, die keine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (mehr) besuchen.

Für das alltägliche Leben werden individuelle Förderpläne erstellt, die die Unterstützung bei der Lebensplanung, die Basisversorgung (z.B. Pflege), die Gestaltung des eigenen Wohnraumes, die Förderung der Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben und auch die Unterstützung in Konflikt- und Krisensituationen planen.

Dazu gibt es natürlich das rege Gruppenleben mit 

  • Freizeitangeboten (z.B. Schwimmen, Therapeutisches Reiten, Besuch von Disco, Theaterveranstaltungen oder Treffpunkten usw.)
  • Ferienfreizeiten und Ausflügen (z.B. Weihnachtsmärkte, Freizeitparks, mehrtägige Urlaubsreisen ins In- und Ausland) sowie
  • Festen und Feiern (z.B. Karneval, Halloween, Weihnachten).
Die Wohnstätte Engelswiese bietet unterstütztes Wohnen für Menschen mit geistigen Behinderungen, deren Hilfebedarf Betreuung im Rahmen einer stationären Einrichtung erfordert. Ziel der Einrichtung ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern so viel Selbständigkeit wie möglich zu bieten. Dem Ziel dient auch die sehr zentrale Lage in Lünen am Busbahnhof in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof und zur Fußgängerzone. Die Wohnstätte verfügt trotz dieser zentrumsnahen Lage über eine großzügige Terrasse mit Gartenanlage. Sie bietet Platz für 30 Bewohnerinnen und Bewohner in drei Wohngruppen, die jeweils eigene Wohnküchen haben. Zusätzlich hat die Wohnstätte eine angegliederte „Tagesstruktur“, das ist ein Freizeit- und Betreuungsangebot für diejenigen, die keine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (mehr) besuchen. Für das alltägliche Leben werden individuelle Förderpläne erstellt, die  die Unterstützung bei der Lebensplanung, die Basisversorgung (z.B. Pflege), die Gestaltung des eigenen Wohnraumes, die Förderung der Teilhabe am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben und auch die Unterstützung in Konflikt- und Krisensituationen planen. Dazu gibt es natürlich das rege Gruppenleben mit > Freizeitangeboten (z.B. Schwimmen, Therapeutisches Reiten, Besuch von Disco, Theaterveranstaltungen oder Treffpunkten usw.) > Ferienfreizeiten und Ausflügen (z.B. Weihnachtsmärkte, Freizeitparks, mehrtägige Urlaubsreisen ins In- und Ausland) sowie > Festen und Feiern (z.B. Karneval, Halloween, Weihnachten).